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Kleine Ursache – große Wirkung

Kiefergelenktherapie

Wenn die einzelnen Teile unseres Kausystems – die Zähne, Kiefer und Kiefergelenke sowie die verbindenden Muskeln – nicht mehr harmonisch zusammenarbeiten, kann dies zu vielfältigen Beschwerden führen. Als Auslöser einer solchen Störung kommen verschiedene Faktoren infrage: Neben (nächtlichem) Zähneknirschen und schlecht passendem Zahnersatz können auch fehlende bzw. schiefe Zähne die sogenannte Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) verursachen.

Dr. Uta Steubesand M.Sc. ist mit einem Master of Science Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion, als Spezialistin für Ästhetische und Funktionelle Zahnheilkunde (DGÄZ/EDA) sowie Spezialistin für rekonstruktive Zahnmedizin, Ästhetik und Funktion (EDA) in diesem Bereich hochqualifiziert, umfassend fortgebildet und sehr erfahren.

Praxisbeispiel CMD

Kopf-, Rückenschmerzen und Schlafstörungen: Erfahren Sie in unserem Praxisbeispiel mehr über die möglichen Auswirkungen von Kiefergelenkproblemen – und ihre Behandlung.

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Da sowohl die Symptome als auch die Auslöser der Kiefergelenkstörung sehr vielfältig sein können, ist eine umfangreiche Diagnostik grundlegend. Dazu klären wir Fragen wie:

  • Sind Ihre Wangen − besonders morgens − schmerzhaft verspannt?
  • Knackt es in einem Ohr bzw. haben Sie, insbesondere bei Mundbewegungen, Schmerzen in einem oder beiden Ohren?
  • Ist Ihr Nacken oft verspannt?
  • Lässt sich Ihr Mund nicht mehr so weit öffnen, wie Sie es gewohnt waren?
  • Wandert Ihr Mund zur Seite, wenn Sie ihn öffnen?
  • Sehen einzelne Zähne scheinbar abgeschliffen aus und/oder sind fühlbar gelockert?
  • Haben Sie oft Kopfschmerzen, für die Sie keine Ursache finden können?

Um die Ursache der vorliegenden Funktionsstörung zu ermitteln, verwenden wir auf Wunsch zusätzlich zur Vermessung mit dem Gesichtsbogen ein ultraschallbasiertes Kieferregistriersystem, die Zebris-JMA-Einheit.

Damit können Kiefergelenkprobleme schnell, präzise und schmerzfrei erkannt werden. Anhand dreidimensionaler Schemata wird unter anderem geprüft, wie Zähne, Kiefer und Kiefergelenke zusammenarbeiten und ob die Bewegungsmuster korrekt verlaufen.

Abhängig von den auslösenden Faktoren sind verschiedene Behandlungen möglich: Neben speziellen Entspannungs-, Positionierungs- und Dauerschienen, bzw. Detonisierungs- oder Dekompressionsschiene sowie der Anpassung von Zahnersatz kann zusätzlich auch eine kieferorthopädische oder physiotherapeutische Therapie notwendig sein. Hierfür arbeiten wir eng mit verschiedenen Fachkollegen zusammen.

Weitere Informationen rund um die Craniomandibuläre Dysfunktion, ihre Auswirkungen und Behandlung erhalten Sie in unserem Patienten-Ratgeber.

Dr. Steubesand M.Sc.
Dr. Andersson

Zahnarzt Hürth